Asterix erobert Rom

  • Produktionsland: FRA
  • Erscheinungsjahr: 1976
  • Länge: 78 Minuten
  • Genre: Zeichentrick
  • FSK: 6
  • Musik: Gérard Calvi
  • Regie: René Goscinny, Albert Uderzo, Pierre Watrin
  • Hans Hessling: Asterix
  • Edgar Ott: Obelix
  • Arnold Marquis: Miraculix
  • Wolfgang Völz: Majestix
  • Siegfried Schürenberg: Julius Cäsar
  • Dieter Kursawe: Caius Pupus / Gaius Pupus
  • Knut Hartwig: Ehrwürdiger
  • Toni Herbert: Cylindric / Bombastik
  • Erich Fiedler: Mannekenpix
  • Jochen Schröder: Iris, der Zauberer
  • Gerd Holtenau: Zenturio
  • Joachim Cadenbach: Erzähler
  • Joachim Cadenbach: Portier
  • Beate Hasenau: Priesterin
  • Friedrich Schoenfelder: Präfekt im Verrückten Haus
  • Gerd Holtenau: Toter Zenturio
  • Renate Danz: Kleopatra
 

Nachdem seine Legionäre erneut von den unbeugsamen Galliern vernichtend geschlagen wurden, sieht sich Julius Cäsar mit dem Gerücht konfrontiert, die Barbaren könnten Götter sein. Um dies zu entkräften, stellt er Asterix und Obelix zwölf Aufgaben, mit deren Lösung sie ihre Göttlichkeit beweisen sollen.

Die zwölf Aufgaben sind:

  1. Ein Wettlauf mit dem pfeilschnellen Sprinter Merinos aus Marathon, den Asterix nur für sich entscheiden kann, indem er zum Zaubertrank greift. Der Name des Merinos ist ein Wortspiel mit den in Griechenland verbreiteten Merinoschafen.
  2. Ein Speerwurfwettbewerb mit dem Perser Kermes, dem besten Speerwerfer aller Zeiten, den Obelix besiegt. Kermes wirft seinen Speer mit aller Kraft bis nach Amerika, wo er neben einem Indianerhäuptling aus Umpah-Pah im Boden stecken bleibt. Obelix wirft den Speer in Dartpfeil-Manier so weit und fest, dass dieser die gesamte Erdkugel umrundet und Kermes noch vor dem Speer davonlaufen muss.
  3. Ein Judokampf mit dem Teutonen Bombastik, den Asterix mit einer List besiegt: Auf Asterix’ Schmeicheleien hin verrät Bombastik seine Kampftechnik und lässt sich anschließend Arme und Beine verknoten, wodurch er sich geschlagen geben muss.
  4. Die Überfahrt zur „Insel der Freude“, deren aufreizende Priesterinnen Asterix und Obelix betören. Weil es dort aber keinen Wildschweinbraten (Obelix’ Leibspeise) gibt, beschließt Obelix empört, die Insel zu verlassen. Er streitet sich mit den Priesterinnen und nimmt den verklärten Asterix schließlich mit. Die Darstellung der Priesterinnen bezieht sich auf die Sage der Sirenen aus der Odyssee von Homer.
  5. Dem hypnotischen Blick des ägyptischen Zauberers Iris zu widerstehen. Asterix’ ständigen respektlosen Unterbrechungen verwirren den Zauberer schließlich so weit, dass er sich selbst hypnotisiert und sich für ein Wildschwein hält. Der Name des Zauberers ist ein Wortspiel mit der im Auge befindlichen Iris.
  6. Alle Mahlzeiten des belgischen Kochs Mannekenpix zu verspeisen, was für Obelix eine leichte Prüfung darstellt: Schon bald stürmt der Koch schluchzend aus seinem Lokal und verkündet, er sei ruiniert, weil Obelix seine gesamten Vorräte verspeist habe. Kurz danach kommt Obelix aus dem Restaurant und fragt, wo denn der Koch abgeblieben sei: er habe Obelix nach der Vorspeise einfach im Stich gelassen. Der Name des Chefkochs ist ein Wortspiel mit der Statue Manneken Pis in Brüssel.
  7. Das Durchschreiten der Höhle der Bestie, aus der noch niemand zurückgekehrt ist. In der Höhle begegnen die Gallier Geistern und stehen kurz in einem U-Bahnhof mit der Stationsbezeichnung Alesia. Die Begegnung mit der Bestie selbst wird nicht gezeigt, doch in der Szene nach dem Verlassen der Höhle wird angedeutet, dass Obelix die Bestie gegessen hat (allerdings nicht in der deutschen Fassung).
  8. Das Besorgen des „Passierscheins A38“ aus der Präfekturverwaltung, dem „Haus, das Verrückte macht“. Dabei werden sie für ein Antragsformular kreuz und quer durch den Gebäudekomplex von einem Beamten zum nächsten geschickt, die sich aber jeweils als „nicht zuständig“ ausgeben. Zusätzlich müssen sie immer wieder an dem schwerhörigen Pförtner vorbei, der glaubt, sie wollten eine Galeere eintragen, und der sie deshalb zur Hafenkommandantur schicken will. Asterix löst diese Aufgabe rechtzeitig, bevor er und Obelix wahnsinnig werden, durch einen Geistesblitz: Asterix erfindet einfach ein neues Formular, den „Passierschein A 39, wie er im neuen Rundschreiben B 65 festgelegt ist“. Nachdem ein Beamter nach dem anderen durch das Gebäude eilt, um herauszufinden, was es mit diesen unbekannten Papieren auf sich hat, werden die Beamten schließlich selber wahnsinnig. Der Präfekt, der verzweifelt versucht, Ordnung in dieses Chaos zu bringen, wird von Asterix nach dem Passierschein A 38 gefragt. Der Präfekt zieht ihn genervt aus seiner Tasche, wo er sich die ganze Zeit befunden hat, und übergibt ihn Asterix. Als der Präfekt Sekunden später merkt, was er da gerade getan hat, verliert auch er den Verstand.
  9. Die Überquerung eines Krokodilflusses auf einem unsichtbaren Seil: Diese misslingt zwar, und Asterix und Obelix fallen in den Fluss, die Krokodile werden aber besiegt und landen nach kräftigen Hieben auf dem Seil. Asterix und Obelix klettern am anderen Ufer an Land.
  10. Das Lösen eines Rätsels auf einem Berggipfel – bei dem Rätsel handelt es sich um das Erraten eines Weichspülers („Olympia, der Weichmacher der Götter“). Dieses Szenario ist eine Persiflage auf die zur Erscheinungszeit des Films noch recht populäre Waschmittelwerbung, in der die Testperson mit verbundenen Augen durch Befühlen zweier Wäschestapel denjenigen erkennen sollte, dessen Kleidung mit dem beworbenen Waschmittel behandelt wurde.
  11. Die Übernachtung in der Ebene der Toten, in der es von Geistern gefallener Soldaten wimmelt; Asterix zeigt sich ihnen gegenüber aber furcht- und respektlos, sodass die Geister von ihm ablassen, während Obelix immer wieder versucht, sie zu verprügeln.
  12. Schließlich das Überleben eines Gladiatorenkampfs im Kolosseum zu Rom. Bei dieser Aufgabe werden sie von ihren Freunden, die aus ihrem Dorf angereist sind, unterstützt. Nachdem die Gladiatoren besiegt sind, werden wilde Tiere in die Arena gelassen; die Gallier verwandeln daraufhin die Veranstaltung in eine Zirkusvorstellung.

 

Nach der Erfüllung der letzten Aufgabe sieht Cäsar die Göttlichkeit der Gallier als erwiesen an und überträgt ihnen die Herrschaft über das Römische Reich. Der Sieg wird mit dem traditionellen Bankett gefeiert. Julius Cäsar zieht sich ins Privatleben zurück und lebt mit Königin Kleopatra zusammen. Beim Festessen im Dorf fragt Obelix, ob sie nun tatsächlich die Herren von Rom seien. Asterix bestätigt dies und erklärt, dass sie von jetzt an alles tun und lassen können, was ihnen gefällt. Obelix teleportiert sich daraufhin mit einem gebratenen Wildschwein auf die Insel der Freude.

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