Die Brücke am Kwai

  • Produktionsland: UK, USA
  • Erscheinungsjahr: 1957
  • Länge: 156 Minuten
  • Genre: Krieg
  • FSK: 12
  • Musik: Malcolm Arnold
  • Regie: David Lean
  • Alec Guinness: Colonel Nicholson
  • William Holden: Commander Shears
  • Jack Hawkins: Major Warden
  • Sessue Hayakawa: Colonel Saito
  • James Donald: Major Dr. Clipton
  • Geoffrey Horne: Lieutenant Joyce
  • André Morell: Colonel Green
  • Peter Williams: Hauptmann Reeves
  • John Boxer: Major Hughes
  • Percy Herbert: Private Grogan
  • Harold Goodwin: Private Baker
  • Ann Sears: Krankenschwester

Der Film handelt von einer Gruppe britischer Kriegsgefangener Anfang 1943 in einem japanischen Lager in Burma. Die Gefangenen sollen eine hölzerne Eisenbahnbrücke über den Mae Nam Khwae Yai (Khwae-Yai-Fluss – „Kwai“) errichten. Damit die Brücke termingerecht fertiggestellt wird, teilt der japanische Lagerkommandant, Oberst Saito, auch die britischen Offiziere zur Arbeit ein. Der Kommandeur des gefangengenommenen Bataillons, Lieutenant Colonel (Oberstleutnant) Nicholson, widersetzt sich diesem Befehl. Er beruft sich dabei auf die Genfer Konvention, die Japan allerdings nicht unterschrieben hat. Saito reagiert mit drastischen Strafen gegenüber den Offizieren, lenkt aber aufgrund deren Standhaftigkeit und aus Gründen der schlechten Arbeitsmoral der englischen Soldaten schließlich ein – die Offiziere werden von der körperlichen Arbeit befreit und erhalten Führungstätigkeiten.

Nicholson bemüht sich darum, dass seine Soldaten ihren Stolz und ihre Würde behalten und sich nicht wie einfache Sklavenarbeiter von den japanischen Bewachern erniedrigen lassen. Er will Saito die Überlegenheit der britischen Soldaten beweisen, indem er eine technisch aufwendigere Brücke in kürzerer Zeit errichtet, obwohl er sich bewusst sein muss, damit dem Feind zu helfen. Die Aufgabe treibt die Soldaten zu Höchstleistungen, und die Brücke wird rechtzeitig fertiggestellt. Saito muss nach der Fertigstellung indirekt die Überlegenheit der Gefangenen eingestehen.

Während dieser Zeit ist Commander Shears, ein Amerikaner, aus dem Gefangenenlager geflohen. Total erschöpft wird er zuerst von Einheimischen und dann in einem englischen Lazarett gepflegt. Als er sich erholt hat, wird er sofort wieder eingesetzt, um als Ortskundiger zusammen mit einem alliierten Kommando bei der Sprengung der Brücke mitzuhelfen.

Bei der Einweihung der Brücke entdecken Nicholson und Saito die Sprengvorrichtung und es kommt zu einem Feuergefecht zwischen den japanischen und den alliierten Soldaten. Saito wird hierbei vom kanadischen Lieutenant Joyce erstochen, der seinerseits wie Commander Shears im japanischen Feuer stirbt. Nicholson versucht währenddessen die Sprengung zu verhindern. Für ihn ist die Brücke zu mehr geworden als einem Bauwerk für den Feind, nämlich zu einem Symbol des Widerstandes und des Überlebenswillens seiner Soldaten. Er wird jedoch bei diesem Versuch von dem zurückgebliebenen britischen Major Warden angeschossen und fällt sterbend auf die Zündvorrichtung, wodurch er selbst die Explosion auslöst. Die Handlung des Films endet somit (anders als im Buch) mit der Zerstörung der erbauten Holzbrücke.

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